Shootenanny!
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Produktbeschreibung
SHOOTENANNY!
Titelliste
- All In A Day's Work
- Saturday Morning
- The Good Old Days
- Love Of The Loveless
- Dirty Girl
- Agony
- Rock Hard Times
- Restraining Order Blues
- Lone Wolf
- Wrong About Bobby
- Numbered Days
- Fashion Awards
- Somebody Loves You
Produktinformation
- Amazon-Verkaufsrang: #27533 in Musik
- Marke: EELS
- Erscheinungsdatum: 2003-06-02
- Anzahl Disks: 1
- Abmessungen: .20 Pfund
Aus der Amazon-Redaktion
Aus der Amazon.de-Redaktion
Es ist natürlich gemein zu behaupten, dass Mark Oliver Everett alias E seine aufregendsten Songs schrieb, als eine Serie von Tragödien sein Leben durcheinander brachte. Aber sind Electro-Shock Blues und Beautiful Freak nicht gerade deshalb kleine Meisterwerke? Irgendwann sagte E: "The Funeral is over, let's go to the wake" und ließ langsam von den ganz finsteren Sounds ab, bis es auf Souljacker richtig rockte. Da sah E aus wie der Unabomber, und an jedem amerikanischen Airport geriet er nach dem 11. September in Verdacht, ein Terrorist zu sein. Restlos genervt von den ewigen Kontrollen musste der Bart ab. Mit ihm verschwand auch ein Stück Sex Appeal, sagt E.
Shootenanny (der Titel ist eine Wortneuschöpfung) ist eines von drei Alben, an denen der eigenwillige Musiker parallel arbeitete und das als erstes veröffentlicht wird. Es handelt unter anderem von Promiskuität, und die 13 nicht zusammen hängenden Lieder auf Shootenanny hat E in ein weicheres musikalisches Bett gelegt. Der Opener "All In A Day's Work" ist zwar ein kleiner Blues, "Saturday Morning" legt kräftig los, aber danach übernehmen zumeist melancholische Klänge, Streicher und akustische Gitarren das Kommando. Hinter ihnen stecken wunderbare Geschichten.
In "Fashion Award" macht er sich über die vielen bedeutungslosen Awards lustig (seinen eigenen Brit Award hat er angeblich in einen Becken-Ständer für die Drums unfunktioniert, damit er zu etwas zu gebrauchen ist). "Love The Loveless" verdeutlicht, wie leicht es ist, das zu mögen, was alle mögen. In "Dirty Girls" erzählt E, wie suspekt ihm Menschen sind, die Wörter wie "Fuck" oder "Shit" nicht in den Mund nehmen. Es dauert eine Weile, bis sich die ganze Schönheit der Eels-Songs auf Shootenanny erschließt, dann aber lassen sie einen nicht mehr los. --Sven Niechziol
kulturnews.de
Der Bart ist ab. Nachdem Eels-Chef E. zuletzt zum Waldschrat mutiert war, bekam er bei Zollkontrollen reichlich Ärger, weil die ihn für einen Terroristen hielten. Doch mit dem Gesichtshaar hat er - nach eigener Aussage - auch reichlich Sexappeal eingebüßt. Großartige Songs schreibt er aber immer noch. Mit der typischen Eels-Melange aus Country, Folkpop und verschrobenem Rock strotzt auch das fünfte Album des Trios vor wundersam eingängigen Melodien. Da bemerkt man kaum, dass die kreativen Querulanten aus L. A. uns auch schon mal stupide Elektrobeats und seltsam kratzige Gitarren unterjubeln. Mit zunehmender Spieldauer gewinnen die melancholischen Songs wieder die Oberhand - auch nach zehn Jahren bleibt Herr E. der einsame Wolf. Und dass man bei seinen intelligenten Texten sowieso ganz aufmerksam hinhören sollte, muss nicht mehr gesagt werden. (cs)
