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Tomorrow Morning

Tomorrow Morning
Eels

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Produktbeschreibung

STANDARD EDITION : Sunny 2010 studio album ... hot on the heels of "End Times"! Final installment of a closely-released "concept" trilogy of reverberant pop 'n' redemptive rock from Mark Oliver Everett. Includes "Looking Up".

Titelliste

  1. In Gratitude For This Magnificent Day
  2. I'm A Hummingbird
  3. The Morning
  4. Baby Loves Me
  5. Spectacular Girl
  6. What I Have To Offer
  7. This Is Where It Gets Good
  8. After The Earthquake
  9. Oh So Lovely
  10. The Man
  11. Looking Up
  12. That's Not Her Way
  13. I Like The Way This Is Going
  14. Mystery Of Life

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  • Amazon-Verkaufsrang: #7625 in Musik
  • Erscheinungsdatum: 2010-08-20
  • Anzahl Disks: 1
  • Abmessungen: .50 Pfund

Aus der Amazon-Redaktion

Aus der Amazon.de-Redaktion
Im Mai 2009 begann Mark Oliver Everett aka E eine Album-Trilogie, die mit dem rockigen Werk Hombre Lobo eingeleitet wurde. Kaum sieben Monate später folgt das von privatem Trennungsschmerz geprägte End Times. Den Abschluss bildet nun die zauberhafte Platte Tomorrow Morning, und wieder ließen die Eels nur sieben vergehen. Eine kurze Zeit, die nicht ausreichte, um die seelischen Tumulte und Herzschmerzen gänzlich vergessen zumachen, und doch sind auf Tomorrow Morning viele Trauerwolken verflogen, liegt das Tal der Tränen hinter Mark Oliver Everett. Er ist weiterhin das musikalische Großhirn der Eels und überrascht im finalen Teil neben ein paar Rockern („Looking Up“) mit vielen freundlichen Melodien, Hoffnungsschimmern und sanften Klängen. Auf der Suche nach neuem Glück greift die einzigartige Band aus L.A. auf zauberhafte Orchestrationen und extrem viele elektronische Sounddetails zurück, an denen die Stammkräfte Koool G Murder und Knuckles maßgeblich beteiligt sind. Dasselbe gilt auch für das neu dazu gestoßene The Amy Davies Choir and Tomorrow Morning Orchestra.

Drei Alben in gut einem Jahr, da besteht die Gefahr, sich zu verheben, Belanglosigkeiten zu produzieren, sich zu kopieren. Nichts davon trifft auf Tomorrow Morning zu, alleine schon, weil es sich musikalisch und textlich durch viel Optimismus von den anderen beiden Teilen der Trilogie abhebt. Gerade die vielen digitalen Sounds und Beats sorgen für eine ganz andere Gewichtung, und obwohl die programmierten Klänge aus der Tiefe der kalten Festplatte kommen, verströmen sie Wärme und Wohlklang. Alleine ein überragender Song mit dem zuversichtlichen Titel „This Is Where It Gets Good“ macht die Platte zu einem Ereignis, vermengen sich hier doch klasse Rhythmen im Stile der Young Marble Giants mit herrlichen Streichern. „After The Earthquake“ überragt mit seinem träumerischen Pianospiel. Das hinreißende „Oh So Lovely“ und dem Blick in die Zukunft („...I feel my heart changing in mysterious ways...“) lässt hoffen, dass E bessere Zeiten entgegen sieht und mal für eine längere Zeit nicht von der Peitsche des Lebens getroffen wird. --Sven Niechziol

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Ein Blick aufs Cover verrät, dass die Eels ihr tiefes Tal der Depression durchschritten haben und mit "Tomorrow Morning" das zarte Pflänzchen namens Hoffnung hegen und pflegen. Alleine saß er im Keller mit einem Vier-Spur-Aufnahmegerät und ließ seiner Melancholie freien Lauf. "End Times" schien im Januar diesen Jahres das finale Statement eines Mannes zu sein, der den Glauben an die Zweisamkeit längst verloren hatte und lieber brüchigen Folk anstatt himmelhoch juchzenden Pop spielte. Dabei handelte es sich bereits um Teil zwei eines fiktiven Dramas in drei Akten.

Autobiographische Züge lasen sich zuhauf finden und doch widersprach die Geschichte, die die Eeels uns erzählten ganz und gar dem eigentlichen Leben Mark Oliver Everetts: Er litt zwar unter einer Trennung, hatte diese aber selbst zu verantworten, wie er im Juni 2009 dem englischen Musikmagazin "Mojo" verriet. Zu diesem Zeitpunkt war an "End Times" noch nicht zu denken. "Hombre Lobo" erblickte nach vierjähriger Schaffenspause gerade das Licht der Welt und bot vergnügt rumpelnden Bluesrock, der als musikalische Untermalung für die seine "12 Songs of Desire" maßgeschneidert schien. Bringen wir also Ordnung ins System: "Hombre Lobo", Part eins dieser Albumtrilogie thematisierte die Lust und Leidenschaft einer Partnerschaft, "End Times" als Nachfolger die hässliche Trennung und nun muss "Tomorrow Morning" für die Re-Sozialisation sorgen - oder wie Everett es ausdrückt: "For a new beginning and another change."

Es ist fraglich, ob Mark Oliver Everett diesen Marathon thematisch miteinander verknüpfter Werke wirklich so geplant hat oder nicht. Ob seine Aussagen im aktuellen Exklusivinterview mit dem "NME" der Wahrheit entsprechen und doch wird der Eels-Frontmann nicht müde zu betonen, dass "Tomorrow Morning" bereits zur Veröffentlichung des Vorvorgängers "End Times" stand wie eine Eins. Als Gegengift für die Einsamkeit, als Licht am Ende eines langen Tunnels und als ein Album, dass so viel Hoffnung versprüht, wie es sie im Kosmos dieser Band noch nie gegeben hat. "I'm a man on a mission and I'm all about her/ She's a spectacular girl/ My love", singt Everett ganz am Ende im zarten "Spectacular Girl", dass nicht nur die erste Single, sondern auch ein Abbild der gesamten Platte ist: Die Arrangements sind sachte und wohldosiert, die Produktion schlängelt sich geschickt am Pop entlang und seine Stimme wirkt tröstlich und einfühlsam. Was man fast als Zynismus deuten möchte, denn selten ließ Everett seinem Optimismus solch freien Lauf. Das mag konstruiert wirken und wohl haben auch einige Kritiker dieser drei aufeinander folgenden Alben recht, wenn sie behaupten, dass dies zu viel des Guten sei - was aber beeindruckt und neben den herrlichen Songs nicht vergessen werden darf, ist die Zeit, die sich Everett hierfür nahm und die Kompromisslosigkeit mit der er seinen groß angelegten Plan verfolgte.

Die Eels standen immer schon außerhalb des gängigen Independentbetriebs, waren schräg und manchmal abgedreht - doch wie sie mit "Tomorrow Morning" eine durch und durch famose Dreierreihe schließen, ist vor allem eins: So intensiv, dass es (angenehm) wehtut.

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